Wozu Worte, wenn man tanzen kann?

Lexikon | Sara Schausberger | aus FALTER 08/11 vom 23.02.2011

Planet Flanders: Flämische Performer beim szene bunte wähne Tanzfestival für junges Publikum

Wo die Grenzen zwischen Theater und Tanz verlaufen, ist im zeitgenössischen Tanztheater oft nicht mehr auszumachen. Gerade im Kinder- und Jugendbereich sind die Übergänge zwischen den verschiedenen Genres fließend. Wo Sprache nicht ausreicht, lässt man Körper sprechen, Arme und Beine tanzen, Theater und Tanz ergänzen und beeinflussen einander gegenseitig.

Zum Beispiel in der Performance des belgischen Tänzers Arend Pinoy, die bei der 14. Ausgabe des szene bunte wähne Tanzfestivals für junges Publikum zu sehen ist. Im "Talking about Kevin“ (ab 15) wird in Wort und Tanz das Thema Einsamkeit verhandelt.

Arend Pinoy fragt sich in seinem Solo, was man tut, wenn man einsam ist: Worüber spricht man, wie bewegt man sich, was bringt einen zum Lachen, was zum Weinen? Dass Einsamkeit manchmal furchtbar ist und manchmal nicht, zeigen zahlreiche Momente der Performance, die zugleich komisch und


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