Neue Bücher 

Lexikon, FALTER 08/11 vom 23.02.2011

Kurz besprochen: Die Geschichte des Kinos ist eine Geschichte voller Missverständnisse

Kriminalfilmgeschichte

Christoph Fuchs: Recht und Ordnung oder "Come and shoot in Austria“. Synema, 304 S., € 22,-

"Kann ein Film zugleich Krimi sein und österreichisch?“ Für Christoph Fuchs ist der Fall klar: In 14 Essays breitet der in Hamburg lebende Filmhistoriker eine Geschichte des österreichischen Kriminalfilms aus, die sich weniger für strenge Genretypologien interessiert als für das Ineinandergreifen von Film- und Zeitgeschichte und die Variation bestimmter Motive. Das erste Kapitel verfolgt das Schweigen in Verbrechen verstrickter Frauen vom Sittendrama "Frauenehre“ (1918) bis zu Götz Spielmanns urbaner Romanze "Die Fremde“ (2000), ein anderes arbeitet sich von österreichischen Real-Crime-Adaptionen zu den Familienmassakern bei Franz Novotny und Michael Haneke vor. Bei Fuchs steht kein Film für sich allein, seine Methode ist die Passage. Verwickelte Handlungen vermengen sich

  582 Wörter       3 Minuten
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