Neue Platten  

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 08/11 vom 23.02.2011

Klassik 

Helmut Lachenmann: Streichquartette Helmut Lachenmann (geb. 1935) ist der große Denker unter den Gegenwartskomponisten Deutschlands. Kritisch hinterfragt er sein Material, sucht konsequent das Neue, Ungehörte, verweigert sich unreflektierten Gewohnheiten - nicht als Selbstzweck, sondern stets, um Musik als "existenzielle Erfahrung“ zu ermöglichen. Wie gut ihm dies gerade auch in einer traditionsbefrachteten Gattung gelingt, zeigt das Salzburger Stadler Quartett in seiner überzeugenden Einspielung der drei Streichquartette Lachenmanns. Dafür gibt’s den Pasticcio-Preis im Februar, am 24.2., 8.15 Uhr, auf Ö1. (Neos) CF

Wolfgang Rihm: Fetzen Wolfgang Rihm (geb. 1952) ist die große Pranke unter den deutschen Gegenwartskomponisten. Routiniert spielt er mit eigenem und fremdem Material, überschreibt, recycelt, verwurstet Bestehendes - nicht um zu tricksen, sondern um den Werkbegriff zu hinterfragen, ihn offenzuhalten. Wie da eins aus dem anderen erwachsen kann, zeigen das

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