"Mir steht das Wasser bis zur Nase“

Politik | aus FALTER 08/11 vom 23.02.2011

Warum dauern politisch heikle Strafverfahren so lange? In einem bislang unter Verschluss gehaltenen Bericht ans Justizministerium enthüllt die Korruptionsstaatsanwaltschaft enorme interne Misstände

Bericht: Florian Klenk

In einem Gründerzeithaus neben der Universität residiert die Wiener Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien. Ein klappriger Lift, der gerne steckenbleibt, führt zu einer stählernen Hochsicherheitstür, dahinter ermitteln seit Jänner 2009 Walter Geyer und ein Team von nur sieben Staatsanwälten in den politisch brisantesten Causen der Republik.

Die rote Justizministerin Maria Berger ernannte Walter Geyer am Ende seiner schillernden Karriere zum Leiter dieser wichtigen Behörde. Der ehemalige Androsch-Ankläger und Exabgeordnete der Grünen gilt als stoischer, aber hartnäckiger Reformer. Bis heute ist er zurückhaltend mit öffentlicher Kritik. Er sitzt jetzt in seinem verrauchten Büro, erzählt von abendlichen Überstunden der Kollegen und sagt: "Mir steht das Wasser nicht

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