Ausdruckstanz und Auratraining

Feuilleton | aus FALTER 08/11 vom 23.02.2011

Am 27. Februar wäre der Lebensreformer und Esoteriker Rudolf Steiner 150 Jahre alt geworden. Was ist von seiner Anthroposophie geblieben?

Spurensuche: Matthias Dusini

Geister in der Volksoper, das Ballett tanzt Buchstaben. 2000 Astralleiber aus aller Welt strömen in den Wiener Musikverein. Im Juni 1922 findet in Wien der internationale Kongress der Anthroposophie statt. Sie kommen, um Rudolf Steiner zu sehen: Der 61-jährige Designer, Pädagoge, Landwirt, Heiler, Theoretiker und Künstler reist aus dem schweizerischen Dornach an, wo sich die Zentrale seiner Bewegung befindet. "Ein alter, müder Bauer stand vor mir“, erinnert sich der Schriftsteller Max Hayek, der ihn im Hotel Imperial besucht; in den Gängen drängeln die Sinnsucher.

Der Anthroposoph im Kaffeehaus

Am 27. Februar feiern die Anthroposophen den 150. Geburtstag ihres Meisters. Eine vom deutschen Vitra Design Museum produzierte Wanderausstellung kommt im Juni nach Wien; sie zeigt einen mit Joseph Maria Olbrich und Josef Hoffmann


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