"Im Kino halte ich das nicht aus!“

Feuilleton | aus FALTER 08/11 vom 23.02.2011

Mit ihrem Drehbuch für den Kurzfilm "The Confession“ ist Caroline Bruckner für den Oscar nominiert

Ferngespräch: Michael Omasta

Zwei kleine Buben, nennen wir sie Sam und Jacob, fiebern ihrer Erstkommunion entgegen. Davor müssen sie - zum ersten Mal im Leben - zur Beichte gehen. Sam wäre nur allzu gerne ein guter Katholik. Was ihm dazu fehlt, ist etwas, das er beichten könnte. Dem weiß Jacob, der ein bisserl ein Rotzbub ist, Abhilfe zu schaffen. Er wird dem Freund helfen, eine Sünde zu begehen. Das passende Opfer ist bald gefunden: eine Vogelscheuche, die über die Felder wacht, durch die Sam und Jacob tagaus, tagein zur Schule und wieder nach Hause radeln.

"The Confession“ heißt der Film, der diese Geschichte erzählt. Inszeniert hat ihn Tanel Toom, ein gebürtiger Este; geschrieben hat ihn Caroline Bruckner, die in London drei Jahre lang Drehbuch studiert hat. Jetzt ist die knapp halbstündige, an der National Film and Television School entstandene Produktion, die 2010 schon


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