"Da braucht man oft gar keine Pointen zu erfinden“

Feuilleton | aus FALTER 08/11 vom 23.02.2011

Protest mit Schmäh und Witze, die die Wirklichkeit liefert: Christoph & Lollo präsentieren ihre neue CD "Tschuldigung“

Begegnung: Gerhard Stöger

Zum Interview bestellen sie kein Bier, sondern einmal Frittatensuppe und einmal Kakao. Ansonsten wirken Christoph Drexler, der singende Teil, und Lorenz "Lollo“ Pichler, der Texter und Gitarrist des kabarettaffinen Wiener Akustikklampfen-Bänkelsängerduos Christoph & Lollo, genau so, wie man sie von ihren Auftritten her kennt. Ein bisschen planlos und gleichzeitig doch ganz bei der Sache; respektlos, aber nicht uncharmant; und schon auch ein bisschen blöd, dabei aber keineswegs dumm.

Seit 15 Jahren machen die beiden Mittdreißiger zusammen Musik. Anfangs haben sie nur skurrile Lieder über nordische Wintersportler gesungen. Als sie von ihren Skispringerliedern nach drei Alben genug hatten, wechselten sie 2005 mit "Trotzdemtrotz“ das Fach und wandten sich - bei gleichbleibendem musikalischem Dilettantismus - der Beschäftigung mit gesellschaftlichen


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