7 Sachen die Sie über Strassennamen eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 08/11 vom 23.02.2011

Wo geht’s zum Peter-Alexander-Platz? Na, na, so schnell wird’s das nicht spielen. Richtig ist: Der Döblinger Bezirksvorsteher will dem verstorbenen Entertainer einen Platz in Grinzing widmen - den "Park Cobenzlgasse“.

Und wie lang dauert das? Das Procedere geht vom Bezirk über den Kulturstadtrat bis zum Gemeinderat. Allerdings: Erst ein Jahr nach ihrem Tod können in Wien Prominente zu Straßen oder Plätzen werden.

Werden auch Straßen umbenannt? Das versucht man zu vermeiden, sonst müssten Anrainer neue Visitkarten drucken oder so. Also bekommen vor allem anrainerlose Adressen oder neu geplante Straßen in Stadterweiterungsgebieten die Celebrity-Namen.

Zum Beispiel? Der Steg im Stadtpark trägt neuerdings den Namen der Dichterin Elfriede Gerstl. Ein Park im 19. Bezirk wurde eben in Hilde-Spiel-Park umbenannt, einer auf der Landstraße heißt Robert-Hochner-Park.

Sind Straßennamen auch umstritten? Klar doch! Die Ostmarkgasse in Floridsdorf beispielsweise. Die heißt aber schon seit 1900 so. Auch der Dr.-Karl-Lueger-Ring, benannt nach dem antisemitischen Bürgermeister, ist sehr umstritten. Die Simmeringer Strachegasse allerdings heißt nach dem Feuerungstechniker Hugo Strache.

Was ist mit dem Glam? Bitteschön: Romy-Schneider-Gasse (23.), Falcogasse (22.), Hedy-Lamarr-Gasse (12.).

So was gibt’s auch nur in Wien! Gar nicht. Auch Berlin hat seine Romy-Schneider-Straße. Und natürlich auch einen Alexanderplatz. Allerdings: ohne den Peter.


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