Prost!  

Der Geschmack Afrikas in Graz in Flaschen verpackt

Lexikon der Getränke. Diese Woche: Sito, Bavodo & Cucha

Stadtleben | aus FALTER 08/11 vom 23.02.2011

Die Werkstadt Graz ist eine seit über zwei Jahrzehnten existierende Kultureinrichtung, die es versteht Kunst und Politik miteinander in Beziehung zu setzen. Das Spektrum reicht von Bildender Kunst bis zur Etablierung kreativer Projekte an der Schnittstelle zwischen Alltag und Globalisierung.

So ist es der Initiative der Werkstadt Graz zu verdanken, dass die drei fair produzierten Getränke Sito, Bavodo und Cucha ins Leben gerufen werden konnten. Etwas über zehn Jahre ist das bereits her. Die afrikanischen Künstler Abdul Salam Barry aus Sierra Leone und Bambo Sane aus Senegal haben die Rezepturen dafür entwickelt. Ausgangspunkt für diese Kooperation war eine Ausstellung mit Werken der ehemaligen Asylwerber.

Cucha basiert auf einem Hibiskusblütenauszug, der mit der ungewöhnlichen Kombination Pfefferminze, Muskatnuss und Vanille auftrumpft und außerordentlich fein aufeinander abgestimmt ist. Aber Muskat und Vanille sind ja, wie gerade wieder einmal bekannt wurde, auch in Coca Cola drin. Wer Ingwer liebt, der wird nach Bavodo verlangen. Hier wird zusätzlich mit der exotisch süßen Ananas und der spritzigen Zitrone gearbeitet. Sito beinhaltet den Geschmack des weiß blühenden Affenbrotbaumes, der mit der sanften Banane kooperiert - was für Menschen mit Hang zum Abenteuer. Diese drei Getränke haben Stil, einen fruchtigen Körper, eine würzige Seele und eine smarte Aufmachung. Geheimtipp aus der Werkstadt: Bavodo gesellt sich gern zu Gin. Cin cin! MS


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