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Die Mortons und ihre Identität im Exil

Lexikon | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Im Jahr 1939 musste der Schriftsteller Frederic Morton aus Wien flüchten. Als Schüler der New School for Social Research in New York kam er mit der deutschsprachigen Exilliteratur in Kontakt. Seit 1947 erscheinen seine literarische und journalistische Arbeiten in Buchform, aber auch in Zeitungen und Magazinen. Der Durchbruch gelang Morton 1962 mit dem Roman "Die Rothschilds“, der in vielen Ländern in den Bestsellerlisten stand. Gemeinsam mit seiner Tochter, der New Yorker Filmemacherin Rebecca Morton, thematisiert er im Rahmen eines Abends des Jüdischen Museums die Begriffe Heimat, Entwurzelung, Identität und Sprache. Wie geht die zweite Generation jüdischer Emigranten mit dem Thema Shoah um? Welche Bedeutung hat Österreich noch für sie? Welchen Bezug haben sie noch zur Heimat und zur Muttersprache ihrer Eltern? Mod.: Barbara Tóth. BK

Haus der Musik, Do 18.30


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