Hätten es Lehman Sisters anders gemacht?

Politik | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Die Wirtschaftsexpertin Edeltraud Hanappi-Egger hat erforscht, wie maskuline Mythen das Managementleben dominieren

Rezension: Barbara Tóth

Warum studierst du eigentlich Technik, du bist doch gar net schiach“, diesen Satz eines Studienkollegen hat Edeltraud Hanappi-Egger bis heute nicht vergessen. Sie belegte damals Informatik an der Technischen Universität Wien, der Frauenanteil lag Mitte der 80er-Jahre bei 20 Prozent. Es waren Erlebnisse wie diese, die Hanappi-Egger zu einer genauen Beobachterin von Frauen- und Männervorurteilen in ihrer Branche werden ließen.

Inzwischen ist die Erforschung von Geschlechterrollen in Unternehmen und ihre Auswirkungen ihr Hauptberuf. Hanappi-Egger lehrt "Gender and Diversity in Organizations“ an der Wirtschaftsuniversität Wien. In ihrem jüngsten, auf Englisch erschienenen Buch "The Triple M of Organizations: Man, Management and Myth“ hinterfragt sie nicht nur das Selbstverständnis von Managern, sondern sie geht auch der Frage nach, ob Frauenquoten

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