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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Manche fürchten sich vor ihrem Handy. Die telefonieren nur mit Freisprechanlage oder laden das Mobiltelefon nächtens außerhalb des Schlafzimmers auf. Sonst kommen die bösen Wellen und verursachen einen Gehirntumor! Ich bin nicht so ein Hypochonder. Mein iPhone ist schon fast mit meinem Ohrwaschl verwachsen, das Ding liegt nächtens stets an meiner Seite. Doch jetzt ist mir etwas mulmig zumute. Eine seriöse amerikanische Studie fand heraus, dass die Verwendung von Handys die Gehirnaktivität steigert. Jene Hirnzellen, die sich nahe der Antenne befinden, werden angeregt und setzen mehr Glukose um. Was heißt das? Das würden auch die Forscher gerne wissen und hoffen auf weitere Studien. Bisher gibt es jefenfalls keinen Beweis, dass diese erhöhte Aktivität tatsächlich schädlich ist. Interessant ist nur, wie die zuständige Studienleiterin auf ihre eigenen Ergebnisse reagiert: Dr. Nora Volkow drückt ihren Kopf nicht mehr gegen die Antenne, sie telefoniert nun mit Knopferl im Ohr.


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