Die Zukunft steht in den Sternen

Stadtleben | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Neue Märkte: In Wien entstehen immer mehr Luxushotels. Wie lange noch?

Zimmerservice: Matthias Dusini, Christopher Wurmdobler

So etwas habe Wien noch gefehlt, sagt der Hoteldirektor William Haandrikman beim Rundgang durch das Restaurant im 18. Stockwerk. Eine hypermoderne Architektur voller Zaubertricks gibt dem neuen Hotelturm am Donaukanal jenes Quäntchen Sternenstaub, das das Sofitel Vienna Stephansdom von anderen Bettenburgen abhebt. Der Garten ist vertikal, die Zimmer sind monochrom schwarz, weiß oder grau — wie die zackigen Muster auf dem Dach des Stephansdoms.

"Wir wollen ein Destination-Hotel sein. Die Gäste sollen wegen der Architektur von Jean Nouvel und dem besonderen Service kommen; Wien ist der zusätzliche Bonus“, sagt der Holländer und deutet Richtung Stephansdom, jenen gotischen Eyecatcher, der den französischen Architekten zu dem globalen Gebäude mit Ortsbezug inspirierte. Wie ein Spielzeug sieht das einstmals höchste Bauwerk Europas von hier oben aus. Zahlreiche


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