Reisen fast ohne Budget

Stadtleben | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Von wegen Luxusbetten: Die Notschlafstelle VinziPort beherbergt Menschen auf der Walz

Vinziporträts: Valentin Ladstätter

Abends herrscht in der Linzer Straße 169 Hochbetrieb. Rund 80 Männer und 15 Frauen schlafen in diesem Haus. In getrennten Räumen. Ein Saal für alle Männer und ein großes Zimmer für alle Frauen. Duschen gibt es hier, und gekocht wird auch. Und wenn es einem der Bewohner gelingt, Alkohol mitzunehmen, dann wird auch gesoffen im VinziPort, der Notschlafstelle für Bürger aus dem EU-Ausland.

Von außen ist das Haus unscheinbar. Eine ganz normale weiße Fassade mit einer gläsernen Tür. Wer rein will, muss läuten. Die Rezeption befindet sich im gleichen Raum wie der Speisesaal. In einer Ecke flimmert ein Fernseher. An langen Holztischen sitzen ausschließlich Männer. Ganz hinten sitzen drei beisammen: Stefan, Lehel und Jörg.

"I’m an old rolling stone“, sagt Stefan. Mit seinem langen Haar und dem Vollbart macht der 54-Jährige jedem Althippie Konkurrenz. In kurzen

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