Ausbau von Carsharing in Wien

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Stadtleben | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Bericht: Birgit Wittstock

Die Idee, Fahrzeuge an verkehrstechnisch günstig gelegenen Knotenpunkten bereitzustellen und diese stunden- oder tageweise zu verborgen, hat bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel. Seit Ende der 90er-Jahre ist Autoteilen in vielen EU-Ländern populär. Die Vorteile liegen auf der Hand - kaum ein Autobesitzer, der nicht über die Verkehrslage in Großstädten klagt: Hohe Fixkosten, die zermürbende Suche nach Parkplätzen und das regelmäßige Im-Stau-Stehen veranlasst viele, letztlich doch auf die Öffentlichen umzusteigen.

Carsharing würde Abhilfe schaffen. Laut Christof Fuchs, Geschäftsführer vom österreichischen Marktführer Denzel Mobility Carsharing, ersetzt ein Carsharing-Wagen etwa vier bis acht Privatfahrzeuge. Glaubt man seiner Einschätzung, die sich auf Studien aus London und Zürich stützt, würden sich rund ein Viertel der Autofahrer dazu bewegen lassen, auf ihre Fahrzeuge zu verzichten und somit den öffentlichen Parkraum zu entlasten.

Gegenwärtig


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