Wien, wo es isst  

Fasanviertel: Barrieren gegen den Niedergang

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Geografisch gesehen ist das Fasanviertel ein interessantes Grätzel: Mit seinen Begrenzungen durch den Botanischen Garten, den Landstraßer Gürtel und die Schnellbahn verfügt es quasi über einen Inselstatus. Außer in der Fasangasse gibt es kaum Durchzugsverkehr, und insgesamt könnte das eine gute Voraussetzung für ein lebendiges Grätzeldasein darstellen. Tut es aber nicht, im Gegenteil, die abgeschlossene Lage scheint sich hier eher in einer Ghettobildung auszuwirken.

Der Grätzelgreißler

Infrastruktur existiert fast nur auf der Fasangasse, und diese besteht zum größten Teil aus Sportwetten-Cafés. Eine strahlende Ausnahme ist der grandiose Greißler Feinkost Gromes, in dritter Generation von Wolfgang Gromes geführt, der eigentlich BWL studiert hat, dann aber in den Familienbetrieb zurückkam, "bei uns wird viel gelacht“, sagt er. 1500 bis 1800 Artikel führt er, hauptsächlich Nahrungsmittel, und da ist wirklich alles, was man fürs angenehme

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