Mehr davon: Fisch am Markt

Stadtleben | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Es gibt nur wenige Sachen, bei denen es einem ein so gutes, sicheres und köstliches Gefühl vermittelt, sie möglichst direkt und frisch zubereitet zu bekommen wie bei Fisch. Das ist nicht nur, weil Fisch ziemlich schnell hin wird und zu stinken beginnt, sondern es hat was von Unmittelbarkeit, Ursprünglichkeit, von Entfremdung von der Entfremdung. Insofern darf es einen nicht wundern, dass in Wien, wo die Menschen Angst vor Gräten, Schuppen, Flossen und echten Fischen generell haben, die Fischlokale auf Märkten brummen wie Sau. Etwa die folgenden.

Umar Das Geschäft liegt am besten Platz des Naschmarktes, und es herrscht dort beste Stimmung. Gekocht bzw. gebraten wird völlig schlicht und einfach, aber das ist gerade bei großen, guten Fischen direkt vom Eis ja nicht das Schlechteste. Ja, es gibt hier auch Austern und Champagner, man muss aber nicht.

6., Naschmarkt 38-39, Tel. 587 04 56, Mo-Sa 11-24 Uhr, www.umarfisch.at

Nautilus Zweites Fischlokal am Naschmarkt, nicht ganz so schlicht

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