Ende ohne Erbsensuppe

Steiermark | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Das Kulturzentrum bei den Minoriten spielt mit dem Stichwort "endlich!“

Vorausschau: Hermann Götz

Für die Autorin Margret Kreidl hat der Aschermittwoch keine Bedeutung. Einmal abgesehen von der Erinnerung an einschlägige Requisiten katholischer Erziehung: Aschenkreuz und Erbsensuppe. Im Gegensatz zu seinem ungleichen Kalender-Nachbarn, dem Faschingsdienstag, ist der Aschermittwoch ein bereits stark verblasstes Relikt aus den Zeiten katholischer Alleinherrschaft über Jenseits und Jahreslauf. Nachdem am Dienstag in vermeintlicher Narrenfreiheit ausgiebig gesündigt worden war, streute man mittwochs Asche aufs verkaterte Haupt und erinnerte sich an die Endlichkeit des sündigen Seins.

Das Kulturzentrum bei den Minoriten am Grazer Mariahilferplatz begeht den Aschermittwoch traditionell mit einem Mehrspartenprojekt. Diesmal kam der Vorschlag dazu von Literaturreferentin Birgit Pölzl. Der Wiener Autor und Regisseur Lucas Cejpek hat, dramaturgisch unterstützt von seiner Partnerin Margret

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