"Standortwechsel“: Norbert Trummer hat die Übersiedlung des Kulturzentrums bei den Minoriten verewigt

Steiermark | aus FALTER 09/11 vom 02.03.2011

Bericht: Ulrich Tragatschnig

Vor zwei Jahren erhielt Norbert Trummer den Auftrag, die anstehende Übersiedlung des Kulturzentrums bei den Minoriten bildlich festzuhalten. So saß er im Oktober und November 2009 zwischen Übersiedlungskartons, um das Unwiederbringliche aus sehr persönlicher Sicht zu dokumentieren. Und er machte kurze Ausflüge in die nähere Umgebung, etwa in den Minoritensaal, hielt dort die Engelsputti im Stiegenaufgang ebenso fest wie einen Teil der Deckenfresken. Er verewigte den heiligen Johannes Nepomuk im Kreuzgang des Klosters, fokussierte die Hand einer Schaufensterpuppe. Aber auch die Büros interessierten ihn, besonders die dort stets vorfindliche Mixtur aus Arbeitsutensilien und privaten Dingen.

Ein wenig blitzt dabei ein Voyeurismus durch, wie man ihn von Elizabeth T. Spiras Partnerschaftsvermittlung kennt. Zu all dem verwendet Trummer aber keine Kamera, die man zu diesem Zweck zunächst wohl als das tauglichste Mittel ansehen würde, sondern Zeichenblatt und


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