Kulturkritik im Schweinehälftenkostüm

Humor: Viel Spaß für wenig Geld: neue Bücher von regener, Grisse- und Stermann und Heinz Strunk

SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Am angenehmsten von all seinen Tätigkeiten sei ihm das Schreiben, hat der als Austrofred-Darsteller bekannt gewordene Musiker und Autor Franz Wenzl einmal zu Protokoll gegeben. "Da sitze ich daheim, und das ist eigentlich schon das Wichtigste. Jede Arbeit, wo ich daheim sitze, ist eine gute." Mit diesem Befund dürfte er nicht alleine dastehen. Etliche Musiker, Bühnen- und Fernsehentertainer haben in den letzten Jahren einträgliche Zweit-, Dritt- und Viertkarrieren als Autoren gestartet. Mancher davon mag von einem Verlag ein verlockendes Angebot erhalten haben, ein Buch zu verfassen, mancher mag auch das dringende Bedürfnis verspürt haben, eine Geschichte zu erzählen oder einen Stoff zu bearbeiten.

Auffällig ist, dass kaum einer, der einmal mit dem Bücherschreiben begonnen hat, wieder damit aufhört. Der Suchtfaktor des Schreibens ist nicht zu unterschätzen, allerdings auch nicht, dass es den Unterhaltern als an die Arbeit mit Texten gewohnten Profis vergleichsweise leicht von


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