Kommentar 

4 Millimeter schlanker: So revolutionär ist das neue iPad wirklich

Computermarkt

Ingrid Brodnig | 09.03.2011

Das soll’s gewesen sein? Ernsthaft? Wochenlang hielt Apple die Öffentlichkeit in Spannung, die Weltpresse blickte nach San Francisco, wo Sektenguru Steve Jobs sein neues Wunderding vorstellte: das iPad 2.

Realistisch betrachtet kam dann eine Schmalspur-Innovation heraus: Das neue iPad ist 4,4 Millimeter dünner als das alte, es wiegt 80 Gramm weniger, der Prozessor ist stärker - ach ja, und es hat zwei winzige Kameras eingebaut. Ein Witz, dass diese minimalen Hardwareverbesserungen als große Neuerung verkauft werden. Noch absurder ist allerdings, dass sämtliche Journalisten und auch die Konsumenten darauf reinkippen.

Die ganze Medienbranche ist in die Apple-Falle getappt. Irgendwann haben wir angefangen, den Marketingsprech von Steve Jobs nachzuplappern. Der redet gerne von seinen "revolutionären“ Geräten, jetzt behauptete er, 2011 werde "das Jahr des iPad 2“ sein. Tags darauf liest man dieses Zitat unhinterfragt in den Zeitungen. Dass sich das neue iPad nur um vier Millimeter

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