Wenn Arbeitnehmer vermietet werden

Gastkommentar: Christoph Hofinger | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Nicht nur private Firmen, auch die öffentliche Hand setzt zunehmend auf Leiharbeit. Für viele wird das zur Falle

Bald wird in Österreich wohl die Hunderttausendermarke geknackt sein - es ist nur eine Frage der Zeit, bis hierzulande eine sechsstellige Zahl an Arbeitnehmern von einem Überlasserbetrieb an heimische Industrie- und Dienstleistungsunternehmen "verliehen“ wird. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass sich die Politik dringend dieser wachsenden Gruppe annehmen muss.

Leiharbeit war ursprünglich ein überschaubares Phänomen: Betriebe holten sich zusätzliche Arbeitskräfte für Auslastungsspitzen. Für viele Berufstätige schien es nach Arbeitslosigkeit oder während beruflicher Umorientierung attraktiv, mithilfe eines Überlassers wie Trenkwalder, Manpower oder Powerserv am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Nach einem kurzen, aber heftigen Dämpfer in der "Krise“, als viele Industriebetriebe den Großteil der Leiharbeitnehmer zurück zu den Leasingfirmen schickten, boomt die Arbeitskräfteüberlassung

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