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Politik | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Türkei rächt sich Aus Ursula Plassniks Bewerbung für das OSZE-Generalsekretariat (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) dürfte doch nichts werden. Die Türkei legt sich quer, wie der Kurier berichtete. Der Grund dafür ist Plassniks strikte Ablehnung des EU-Beitritts der Türkei in ihrer Zeit als Außenministerin unter der schwarz-blauen Regierung. "190 Zentimeter blonder Eigensinn“ nannte sie damals die liberale türkische Tageszeitung Milliyet.

Lehrer wollen kürzer arbeiten Künftig sollen Lehrer 38 statt 40 Stunden arbeiten, fordert Jürgen Rainer, oberster Lehrergewerkschafter der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, in der Presse. Sein Vorstoß ist das genaue Gegenteil dessen, was sich die Regierung wünscht: Derzeit wird an einem neuen Dienst- und Besoldungsrecht für Lehrer gearbeitet. Die Politiker denken über eine Verlängerung der Arbeitszeit für Lehrer nach.

Wien wirbt um Kindergärtner 600 Kindergartenpädagogen fehlen derzeit in Wien. Da mit Mai die sogenannten Übergangsfristen für die EU-Mitgliedsstaaten aus Osteuropa fallen, und somit auch die Arbeitsbeschränkungen für neue EU-Bürger, wollen private Betreiber verstärkt in Ungarn, Tschechien und der Slowakei für den Job als Pädagoge für die Kleinsten werben.

Euro will Natascha Kampusch von der Republik einklagen. Das sind 323 Euro pro Tag Gefangenschaft.

Wenig Hoffnung Laut Arbeitsklima-Index glauben nur noch 45 Prozent der Beschäftigten, dass sie bei einem Verlust ihres Arbeitsplatzes sehr oder eher leicht eine neue Stelle finden können. 2008 waren es noch 52 Prozent (siehe dazu auch den Gastkommentar von Christoph Hofinger auf Seite 6).

Eine Rektorin mehr Erstmals führt eine Frau eine technische Universität in Österreich an. Die deutsche Werkstofftechnikerin Sabine Seidler, 49, wurde am Freitag zur Rektorin der TU Wien gewählt. Sie ist die dritte Rektorin an einer heimischen Uni.


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