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Medien | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Regierungswerbung in der Auslage Der SPÖ-Gesetzesvorschlag für mehr Transparenz bei Inseraten von Regierung, Ländern, Gemeinden und staatsnahen Betrieben liegt vor. Halbjährlich sollen öffentliche Stellen und vom Rechnungshof geprüfte Firmen dem Kanzleramt melden, wo sie wie viel für Werbung zahlten und wie viel Förderung sie Medien überwiesen. Für Länder und Gemeinden ab 10.000 Einwohnern soll die Regelung ebenfalls gelten - für Schaltkosten und Förderungen ab 1000 Euro.

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Punkte im Plus weist der neue Wifo.Konjunkturindex für die Werbewirtschaft aus. Der Mittelwert der letzten zehn Jahre lag bei plus 14 Punkten.

Lauschangriff auf Heinzl "Chili“-Macher Dominic Heinzl wurde beim Lästern über die ORF-Opernballübertragung ("totale Katastrophe“) vom Privatsender ATV heimlich gefilmt. Er findet es "ungehörig, private Gespräche zu belauschen“. Diese Methode hatte er in seiner Zeit als ATV-"High Society“-Chef allerdings selbst angewendet. Etwa als er ein Gespräch zwischen Fiona und Karl-Heinz Grasser mithilfe eines Lippenlesers öffentlich machte.

Journalisten an die Kandare Dass chinesische Aktivisten "Jasmin-Proteste“ nach tunesischem Vorbild angekündigt hatten, veranlasste das Pekinger Regime zu strengen Restriktionen gegenüber ausländischen Journalisten. Für Interviews jedweder Art muss von nun an die Erlaubnis der jeweiligen Lokalbehörde eingeholt werden - ein Auflage, die journalistische Arbeit extrem erschwert. Vor den Olympischen Spielen 2007 hatte das Regime eine vergleichbare Regelung abgeschafft - damals wurde das als Fortschritt gefeiert.


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