Technik

iPad 2: Jetzt muss er nur noch bügeln lernen

  Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas VaŠEk | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Endlich habe ich kapiert, wie Apple das macht. Eigentlich ist es total einfach. Alle paar Jahre ein Genieblitz - und dann nur noch laufend verbessern. Erst Revolution, dann Evolution. So machen sie es auch beim iPad. Das letzte Woche vorgestellte Nachfolgermodell ist wahrlich kein revolutionäres Produkt. Genau deshalb wird es vermutlich wieder ein Riesenerfolg. Das wichtigste Kaufargument: Der iPad 2 sieht einfach noch besser aus.

Mit den runderen Ecken erinnert das Teil jetzt noch stärker an einen überdimensionalen iPod. Zwar habe ich den iPad noch gar nicht in der Hand gehalten - aber er fühlt sich schon mal besser an. Das ist auch so ein Apple-Trick. Dann gibt es neuerdings zwei Kameras, eine auf der Vorderseite und eine HD-Videokamera auf der Rückseite. Das ist ein kleiner Kompromiss, den Apple eingeht - schließlich haben die anderen Hersteller ihre Tablets von Anfang an mit Kameras bestückt. Außerdem hat man dem iPad mehr Prozessorleistung gegönnt sowie ein Update des Betriebssystems. Aber interessiert das irgendjemanden? Gut, ein paar Nerds vielleicht.

Der durchschnittliche Apple-Anhänger begeistert sich wahrscheinlich mehr für die schicke Schutzhülle, das sogenannte "Smart Cover“, das per Magnet auf dem Display hält - und den Bildschirm gleich reinigt. Die Hülle gibt es natürlich in allen möglichen knalligen Farben. So einfach geht das bei Apple. Und so genial! F

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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