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Stadtleben | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Der Antipastihimmel auf Erden war ein kleines Ristorante in Mailand namens Charleston, in dem es etwa 70 verschiedene Antipasti, kaskadenartig angeordnet, gab. Wahnsinn. Klar hat es ein bisschen was von Buffet. Also mit allen Vor- und Nachteilen, die Üppigkeit des Angebots, die Vielzahl der Farben, Aromen, Formen und Konsistenzen - und die Tatsache, dass nichts davon frisch ist, frisch sein kann. Wobei "nicht frisch“ noch kein so großes Problem wäre, aber in etwa 95 Prozent der Fälle, in denen Antipasti angeboten werden, handelt es sich um industriell gefertigtes Bratgemüse, mumifiziert in raffiniertem, geschmacksneutralem Öl, wie sie Gastronomiemärkte in Plastikwannen preiswert anbieten. Die Mühe, die kleinen, pikanten, feinen Dinge selbst herzustellen, tut sich leider kaum wer an. Außer die hier:

Piccini Piccolo Gourmet Beim Traditions-Alimentari tut sich derzeit einiges: Der Rennfahrer Alexander Wurz erbte, gab die Mehrheitsanteile aber bald ab. Derzeit versucht man, ein Qualitätsprogramm


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