Kunst

Die Schweizer Schule des phantastischen Alienismus

Tipp

Lexikon | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

HR Giger: "Li I“, 1974

Er ist der Papa der Aliens: Der Künstler Hansruedi Giger hat die Monster erschaffen, gegen die Sigourney Weaver alias Officer Ripley und auch noch ihr Klon in vier Filmen kämpfen müssen. Das Design dieser Kreaturen geht zurück auf das Gemälde "Necronom“ und brachte dem Schweizer auch einen Oscar ein. Das Kunsthaus Wien widmet dem Künstler, der mit den Vertretern des Wiener Phantastischen Realismus befreundet ist, nun schon die zweite Retro in fünf Jahren. Die Schau "HR Giger. Träume und Visionen“ versammelt abermals Hauptwerke des 70-jährigen Künstlers und geht dem Einfluss von drei Frauenfiguren nach, die Giger inspirierten. Seine Gebär- und Penetrationsfantasien haben es in sich, weswegen von einem Besuch mit unter 14-Jährigen abgeraten wird. NS

Kunsthaus Wien, bis 26.6.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige