Ausstellung

Dombau: Wer will fleißige Handwerker sehen?

Tipp

Lexikon | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Rudolf v. Alt: "Der Stephansdom“, 1834

Weder Notre Dame noch der Kölner Dom können mit dem Wiener Stephansdom mithalten, wenn es um die Menge der Baudokumente geht. Von keinem gotischen Dombau in Europa existieren heute so viele Planrisse. Die Baumeister und Steinmetze orientierten sich an den doppelseitig beschriebenen Bauzeichnungen, die jetzt in der Ausstellung "Der Dombau von St. Stephan“ gezeigt werden. Dazu zählt auch ein fünf Meter hoher Aufriss des Nordturms, der nie vollendet worden ist. In die Entstehungsphase von Wiens größter Kirche führen Urkunden, Fotografien, Grafiken, Architekturfragmente aus Stein und Werkzeuge; anhand einer Spielbaustelle können kleine Ausstellungsbesucher mittelalterliche Konstruktionstechniken ausprobieren. NS

Wien Museum, bis 21.8.


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