Film

Wie vom Himmel gefallen: "Ein gutes Herz“

Neu im Kino

Lexikon | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Ungut auf gute Art: Brian Cox

Jacques hat den fünften Herzinfarkt überlebt, Lucas sich die Pulsadern aufgeschnitten; im Spital lernen sie einander kennen. Jacques, der mürrische Besitzer der versifften Oyster Tavern, nimmt den obdachlosen Lucas bei sich auf und bringt ihm bei, was er weiß: übers Kaffeemachen, über die Stammkundschaft, über das Wesen einer Bar. Die längste Zeit über funktioniert "Ein gutes Herz“, der in New York gedrehte Film von Dagur Kári, wie ein Kammerspiel für zwei - nach dem Auftritt einer wie vom Himmel gefallenen Stewardess: drei - großartige Schauspieler: Brian Cox, Paul Dano und Isild Le Besco. Doch wie in "Nói Albínói“, einem wortkargen Jugenddrama des isländischen Regisseurs von 2003, fehlt auch hier die Perspektive, sprich: ein Schluss, der nicht einfach nur blöd ist. MO

Ab Fr im Schikaneder (OmenglU)


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