Neue Platten 

 Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Klassik 

Johann Ludwig Bach: Trauermusik So möchte man dereinst sterben: voll irdisch-barocken Vertrauens auf die Wonnen des Jenseits, in das man, der Weltenketten entledigt, freudig einzieht "mit Jubelklang, mit Instrumenten schon auf Chören ohne Zahl“. So hat sich das der dichtende Herzog Ernst Ludwig von Sachsen-Meinigen vorgestellt in einem Text auf den eigenen Tod, den sein Hofkapellmeister Johann Ludwig Bach, als es 1724 so weit war, zu vertonen hatte. Doppelchörig und groß besetzt, vermag diese wahrhaft diesseitige, bilderreiche "Trauermusik“ ihre Hörer emporzuheben, zumal, wenn sie so herrlich leichthändig und verspielt dargeboten wird wie von der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Rias Kammerchor. (Harmonia mundi) CF

Johann Sebastian Bach: Kunst der Fuge Seinen älteren Vetter aus Meinigen hat Johann Sebastian Bach sehr geschätzt, dessen "Trauermusik“ (s.o.) hätte bei ihm aber wohl doch etwas strenger geklungen. Wobei: Dass auch ein so besonders gestrenges Werk


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