Kunst Kritik

Das Bild als paradoxe Einheit

Lexikon | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Abstrakt Expressionistisches von Maitz

In der Galerie Lendl ist die "Kräftige, starke Malerei“ von Stefan Maitz nicht nur "Platzhalter des Nichts“, sondern manchmal auch "das Abgründige“ und "die Minderung“. Oder sie ist aus der Serie "Mayoi und Satori“, also irgendwo zwischen Verblendung und Erleuchtung angesiedelt. Buddhistisch betrachtet. In jedem Fall ist sie abstrakt expressionistisch. Und dabei vielschichtig gebaut: aus fetzig gestikulierenden Pinselspuren, Farbfeldern und -flecken entstandener Bildraum, der sich immer knapp an der inneren Grenze der Gegenstandslosigkeit ausbreitet, der dabei oft an impressionistische Naturstudien erinnert und versucht, "die paradoxe Einheit von Bedeutungslosigkeit und Inhalt glaubhaft zu machen“. ULRICH TRAGATSCHNIG

Galerie Eugen Lendl, bis 2.4.


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