A Time to Laugh and a Time to Die

In seinem jüngsten Thriller zeichnet Matt Beynon Rees ein detailgenaues und lebendiges Bild von "Little Palestine" in Brooklyn

THOMAS ASKAN VIERICH | aus FALTER 10/11 vom 09.03.2011

Der Waliser Matt Beynon Rees war lange Leiter des Jerusalemer Büros von Time. Als er merkte, dass es in Palästina mehr Geschichten zu erzählen gibt, als man in journalistische Texte packen kann, erschuf er seinen palästinensischen Ermittler Omar Jussuf, einen gebrechlichen Mittfünfziger und politischen Querkopf, der in einer UN-Schule für Flüchtlinge in Bethlehem Geschichte unterrichtet.

Seinen vierten Fall löst Omar in New York. In der Wohnung seines Sohnes, der in "Little Palestine" in Brooklyn lebt, findet er eine kopflose Leiche. Die New Yorker Polizei in Gestalt eines Exil-Palästinensers verhaftet den Sohn auf der Stelle. Omar stößt auf Spuren, die ihn zu einem möglichen Attentat auf den palästinensischen Präsidenten während einer UN-Konferenz führen - wobei die Attentäter aus dem Freundeskreis seines Sohnes zu kommen scheinen.

Aber nicht der Plot ist das Aufregende an diesem Thriller, sondern die Einsichten, die er ins Innenleben der Protagonisten gewährt. Und die


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