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Paul Murray: ein fetter irischer Collegeroman

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Mit seinem Roman "Skippy stirbt“ ist dem jungen irischen Schriftsteller Paul Murray im Vorjahr im englischsprachigen Raum aus dem Stand ein echter Hit gelungen. Das Time Magazine jubelte und wählte das Buch auf Platz drei seiner Belletristik-Charts 2010. Die New York Times nannte es "luxuriös exzentrisch“. "Luxuriös“ bezog sich vermutlich auf den Umfang, der in der im Antje Kunstmann Verlag veröffentlichten deutschen Übersetzung immerhin 782 Seiten beträgt. "Exzentrisch“ geht es in der Handlung zu, die am Seabrook College für Buben spielt. "Es ist fraglos ein echter Bubenroman, den der Ire Paul Murray, Jahrgang 1975, da verfasst hat“, stellte Klaus Nüchtern in seiner Rezension anerkennend fest. Ob es auch ein echter Bubenabend wird, wenn er Murrays Wien-Lesung in der Hauptbücherei moderiert?

Hauptbücherei, Mo 19.00


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