Die Angst vor dem Untergang

Politik | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Fukushima verändert die weltweite Atomdebatte: Nun geht es um mehr Sicherheit und die Frage, wie der weltweite Energiehunger gestillt werden kann

Bericht: Ingrid Brodnig

Die Welt blickt derzeit nach Japan, auf einen Ort, den bis vor kurzem niemand kannte: die Küstenstadt Okuma. Hier lebten bis zum verheerenden Tsunami 10.000 Menschen, hier befindet sich eines der ältesten japanischen Kernkraftwerke, Fukushima I. Noch ist die Situation entlang der japanischen Küste nicht geklärt. Die Ingenieure mehrerer Reaktorblöcke kämpfen gegen die Überhitzung der Brennstäbe.

Kann Japan der Atomkatastrophe entgehen, oder müssen wir mit dem Ernstfall rechnen? Bis zum Redaktionsschluss am Montagabend konnte dies nicht seriös beantwortet werden. Nur eines ist schon jetzt klar: Fukushima schlägt eine neue Seite in der Atomdebatte auf, es geht in die Geschichte ebenso ein wie Three Mile Island und Tschernobyl. Die Regierungen etlicher europäischer Staaten, allen voran Deutschland, müssen ihr Nuklearprogramm


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