Nach dem Euro-Gipfel: ein Sieg der Vernunft

Politik | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Der EU-Rettungsfonds ist ein schritt in die richtige Richtung. Der Bankrott eines EU-Staates hätte die Steuerzahler getroffen

Analyse: Marianne Kager

Spät, aber doch haben Solidarität und Vernunft über Vorurteile gesiegt. Was die Euro-Regierungschefs Freitagnacht in Brüssel entschieden haben, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Die Facts: der "Rettungsfonds“ European Financial Stability Facility (EFSF) wurde von derzeit 250 Milliarden auf 440 Milliarden Euro Ausleihekapazität aufgestockt, weiters erlaubt man der EFSF nunmehr Staatsanleihen am Primärmarkt zu kaufen, Griechenlands Hilfspaket wird nachgebessert. Schließlich hat man sich in Grundzügen auf einen Pakt für den Euro geeinigt, der eine bessere wirtschaftspolitische Koordination vorsieht.

Zur Solidarität: Diese ist bei allem Krisengerede über die Eurozone berechtigt. Es wäre billig, die Eurostaaten einfach in gut und böse, sparsam und verschwenderisch einzuteilen. Es war nicht immer mangelnde Budgetdisziplin,

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