Platz da!

Stadtleben | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Wird die Mariahilfer Straße zur Fußgängerzone? Da gibt es doch ganz bestimmt zeitgemäßere Lösungen

Reportage: Birgit Wittstock, Christopher Wurmdobler

Ein Blick vom Westbahnhof Richtung City: Wie Wellen wogen die Köpfe der Passanten. Es ist ein gewöhnlicher Tag auf der größten Einkaufsstraßen Wiens: Die Masse wälzt sich träge die ebenso breiten wie zugestellten Gehsteige der Mariahilfer Straße hinauf und hinab. Der Verkehr bewegt sich zäh. Motoren brummen und stinken. Radler haben ihre liebe Not, in der dünnen Schneise zwischen rollenden und parkenden Fahrzeugen voranzukommen: Taxler, die unvermutet Autotüren aufreißen, Fußgänger, die plötzlich auf die Fahrbahn springen. Nerviges Warten an den Ampeln, Parkplatzsuche am Rande des Nervenzusammenbruches und Schanigartensitzer, die gegen den Verkehrslärm anbrüllen.

Dieses Chaos auf der "Mahü“ könnte bald ein Ende haben: "Verkehrsberuhigung“ lautet die Devise. Wiens grüne Verkehrs- und Planungsstadträtin Maria Vassilakou


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