Eins mit Mutter Erde

Stadtleben | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Das Buch "Goa“ erzählt die Geschichte einer wunderbar uncoolen Subkultur

Buchbesprechung: Matthias Dusini

Sie tanzen barfuß, um die Erde zu spüren. Lächelnd werfen sie ihre Arme den ersten Sonnenstrahlen entgegen. Die Goa-Fans sind nicht cool, aber eins mit dem Kosmos.

Tom Rom und Pascal Querner haben ein Fotobuch über 20 Jahre Psychedelic Trance, eine kulturelle Gegenwelt, die in Österreich besonders viele Anhänger hat, gemacht. Es begann im indischen Goa bei Strandpartys mit LSD und Pink Floyd. Die Technomusik lieferte dann den Soundtrack für die Reise ins Selbst. Goa-Raves gehen über mehrere Tage und haben sich längst zu großen, temporären Dörfern entwickelt, inklusive vegetarischer Ernährung, Massagezone und Kinderkrippe. Rom, der für eine Umweltschutzorganisation arbeitet, möchte seinen echten Namen nicht nennen. Das Thema Drogenmissbrauch ist heikel. "In keiner anderen Szene wird so viel konsumiert, aber auch so bewusst damit umgegangen.“

Selbstironisch nennt er die


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