Ski  Glosse

Die Tlalka-Zwillinge und andere Weltcupfamilien

7 Sachen

Stadtleben | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Wolfgang Kralicek schaut im Winter lieber Skirennen als Fußball

Nach Hanni und Andreas Wenzel sind Janica und Ivica Kostelic das zweite Gesamtweltcupsieger-Geschwisterpaar der Skigeschichte. Erfolgreiche Dynastien treten im Skisport überhaupt signifikant häufig auf; weitere prominente Fälle sind etwa die Mahre-Zwillinge, die Epple-Schwestern oder die Fernandez-Ochoas. Mein diesbezüglicher Lieblingsfall sind die polnischen Zwillingsschwestern Dorota und Malgorzata Tlalka, die in den 80er-Jahren zur Slalom-Weltklasse gehörten, wunderbarerweise französische Zwillingsbrüder ehelichten und seither beide Mogore-Tlalka heißen. Dass der Weltcup ein Familienbetrieb ist, hat wohl damit zu tun, dass Skisport so aufwendig ist. Hinter vielen erfolgreichen Läufern stehen deshalb skiverrückte Eltern; und ob die für einen oder zwei Gschrappen den Trainingslauf stecken, ist dann auch schon wurscht.


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