Der Schwimmkristall

Stadtleben | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Jetzt zeigt sich, wie der Denkmalschutz das Stadthallenbad gerettet haben wird

Bauvisite: Christopher Wurmdobler

Auf Viertel vor zehn stehengeblieben sind jene Uhren im Stadthallenbad, die noch nicht demontiert wurden. Dabei wäre fünf vor zwölf passender gewesen. Denn mit der Ankündigung, den Bau des Architekten Roland Rainer zu "modernisieren“, löste die Wien Holding, Betreiberin der größten städtischen Badeanstalt der Stadt, vergangenes Jahr einen Sturm der Entrüstung aus. Immerhin war das 1974 eröffnete Bad immer wieder mit Ein- und Umbauten verschandelt worden und entsprach schließlich auch nicht mehr den technischen und hygienischen Anforderungen. Und im Falles des Sprungturms auch nicht den sportlichen.

Eingang, verlegt

Seit Mai 2010 ist das Stadthallenbad nun geschlossen, zwei Monate davor war es endlich unter Denkmalschutz gestellt worden; gerade noch rechtzeitig. Gut so, denn wohl nur deshalb wird das Bad auch nach seiner Renovierung wieder fast so aussehen, wie es sich


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