"Albtraum und Verzauberung“

Steiermark | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Die Diagonale würdigt die gebürtige steirische Filmemacherin und Fotografin Elfi Mikesch

Porträt: Tiz Schaffer

Das Landleben hat etwas Beengendes“, erzählt Elfi Mikesch, wenn man sie fragt, warum sie vor rund fünfzig Jahren ihre Heimatstadt Judenburg verlassen hat. Jene obersteirische Kleinstadt, die sie letztes Jahr filmisch porträtiert hat. "Judenburg findet Stadt“ wird bei der heurigen Diagonale erstmals gezeigt. Mikesch hat die Bewohner der Stadt zu Wort kommen lassen, vor allem Fotografen und Künstler, auch Historiker, nicht zuletzt hat sie ihre eigene Geschichte eingeflochten. Am Ende wird sie aus ihrer Autobiografie "Traum der Dinge“ zitieren: "Noch Jahre, nachdem ich diese Stadt verlassen habe, träume ich von ihr (...) Für mich war dieser Ort Albtraum und Verzauberung.“

Mikesch hat ihren festen Platz in der deutschen Filmgeschichte. Nicht nur als Kamerafrau, sondern auch als Regisseurin. Dennoch fällt ihr Namen meist in Verbindung mit jenen, die ihr nicht nur privat


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