Beisl  

Südsteirische Frauenwirtschaft

Der steirische Gourmet

Steiermark | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Gasthaustest: Wolfgang Kühnelt

Unweit der Grenze zu Slowenien, wenn man so will im Zentrum von Spielfeld, liegt an einer Kreuzung das Gasthaus Kaschl. Außen wurde es deutlich renoviert, innen sieht es eher nach Gastro-Museum aus. Die dunkle Holzdecke und der helle Fliesenboden, die Sparvereinskassa an der Wand und der alte Radio unterhalb des Flachbildfernsehers, eine interessante Mischung gibt es zu bestaunen. Wie lange die Betreiberfamilie hier schon tätig ist, weiß keiner mehr so ganz genau. Aus dem Jahr 1906 jedenfalls stammt der Kaufvertrag, doch bereits zuvor waren die Vorfahren als Pächter im Haus. Mittlerweile ist die Gastwirtschaft fest in weiblicher Hand. Mutter Maria kocht bodenständig, Tochter Eva leitet das Service, dazu gibt es noch zwei flinke Kellnerinnen.

Beim Kaschl ist eigentlich fast immer ganz schön etwas los. Zu Mittag, wenn günstige Menüs (€ 5,30) die arbeitende Bevölkerung ebenso anlocken wie Pensionistenehepaare, dampft und nebelt es in der Gaststube,


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