Platzgumer-Konzert

Extra | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe kommt eine Wanderausstellung nach Wien.

Es war das größte Unglück in der Geschichte der Atomenergie: Im April 1986 explodierte der Reaktor im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl. Laut OECD-Studie starben allein in Österreich 1700 Menschen an den Folgen der Katastrophe oder werden in den nächsten Jahrzehnten noch sterben. Die Wanderausstellung "25 Jahre nach Tschernobyl - Menschen - Orte - Solidarität“ präsentiert neben Zeitzeugengespräche und Begleitveranstaltungen vom 2. bis 7. Mai in Wien vor allem die atemberaubenden Fotos von Rüdiger Lubricht aus dem Band "Verlorene Orte. Gebrochene Biografien“ (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk).

Am 5. Mai um 19 Uhr liest Hans Platzgumer aus seinem Tschernobyl-Roman "Der Elefantenfuß“ und gibt danach ein Solokonzert. Der Eintritt ist frei. Bezirksamt Neubau, Herrmanngasse 24-26, 1070 Wien. Für eine Teilnahme an Führungen und Zeitzeugengesprächen sollte man sich unter der Nummer 01 / 812-57-30 DW 52 anmelden.


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