Dem Blödsinn muss man etwas entgegenhalten

Extra | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Monsignore Helmut Schüller unterrichtet Ethik an der Wirtschaftsuniversität Wien und arbeitet dort als Seelsorger. Ist das notwendig? Vielleicht mehr denn je? DURST hat ihn in seinem nüchternen Büro an der WU besucht. Interview: Georg Eckelsberger

Wie spricht man Sie korrekt an? Monsignore Schüller?

Die meisten sagen Herr Schüller, manche sagen Herr Pfarrer, beides ist okay für mich.

Sie sind Universitätsseelsorger. Was tun sie?

Universitätsseelsorger heißt im Namen der Kirche auf Universitätsboden Angebote der Kirche machen. Wir sind nicht Angehörige der Universität, sondern Mitarbeiter der römisch-katholischen Kirche, Spezialabteilung Hochschulgemeinde. Unsere Angebote umfassen Diskussionen, Gottesdienste, Exkursionen und persönliche Gespräche, wenn die jemand sucht. In Wien arbeiten drei Seelsorger, ich bin für die BOKU und die WU zuständig.

Muss man katholisch sein, um sich von Ihnen beraten lassen zu können?

Das ist nicht meine erste Frage. Aber viele sagen das von sich


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