Bik Mac Yoga: Über die Hölle in den Himmel

Extra | Martina Powell | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Bikram-Yoga ist schwer angesagt: Weil diese Yoga-Variante leicht konsumierbar, sportlich und ziemlich krass sein soll. Bietet sie auch spirituelle Erleuchtung? DURST hat das "Instant-Yoga“ ausprobiert.

Stell dir vor, du stehst eineinhalb Stunden in einem Raum mit dreißig leicht bekleideten Männern und Frauen. Bei 38 Grad Zimmertemperatur. Du hast seit Stunden nichts gegessen, balancierst auf einem Bein und versuchst deinen Oberkörper nach hinten zu biegen, um mit deiner Stirn die Zehen deines ebenfalls nach hinten gereckten Fußes zu berühren. Jeder deiner Wirbel schreit nach Gnade, deine Lungen vibrieren ob der heißen Luft, dein Hals lechzt nach der Wasserflasche, die du aber nicht anrühren solltest. Denn Trinken und Essen belaste den Körper, sagt die Trainerin. Was wie Folter klingt, ist für den indischen Yoga-Meister Bikram Choudhury der Weg zur Erleuchtung: "Nur über die Hölle kommt man in den Himmel”, behauptet er.

Über Bikram Yoga kursieren Horrorgeschichten von sich


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