Schlechte Entlohnung für einen guten Zweck?

Extra | Mara Simperler | aus FALTER 11/11 vom 16.03.2011

Jobben im Ausland für eine NGO? Um Menschen zu helfen? Prima Sache, macht sich auch gut im Lebenslauf. Nur warum soll man fürs Arbeiten im Ausland auch noch draufzahlen?

Lena Katharina Pichler (23) hat sich schon in früher Jugend eine gefährliche Krankheit eingefangen: den "travel bug“. Auf den Schüleraustausch in Mexiko folgte ein Freiwilliges Soziales Jahr in Bolivien. Statt Jus zu studieren, ging sie als Au Pair nach Australien. Ihr Studium, Internationale Entwicklung, hat sie schon mal für ein halbes Jahr unterbrochen, um auf eigene Faust achtzig Kilo Schulbücher bis in die hintersten Ecken des Himalaya in Nepal zu schleppen. Abgesehen von Essen und Verpflegung bei einigen Auslandsaufenthalten hat sie jeden Cent ihrer Arbeitszeit im Ausland selbst bezahlt. Manchmal kam noch ein kleines Taschengeld dazu.

"Mir macht einfach das Reisen Spaß“, antwortet sie auf die Frage nach der Motivation, immer wieder das Sparbuch zu plündern und einen Flug zu buchen. Das Wort "Arbeit“ kommt


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