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Falter & Meinung | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Wie soll man über ein Unglück berichten, über das alle Welt spricht? Der Falter wählt einen ungewöhnlichen Zugang zur Katastrophe in Japan. Florian Klenk bat den Politologen Makoto Yoshida, mit dem er seit Jahren in Kontakt ist, um ein persönliches Tagebuch seiner Erlebnisse in Fukushima. Ingrid Brodnig und Joseph Gepp befassen sich mit dem Energiemix der Zukunft (Seite 10). Klenk nimmt sich zusammen mit Stefan Apfl auch den Fall Strasser vor (Seite 14). Barbara Tóth recherchierte wochenlang an einer Wiener Schule, um am Boden des Alltags herauszufinden, woran das Bildungssystem krankt (Seite18).

Für die Medien sprechen Klenk und Armin Thurnher mit Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Zeit (Seite 24).

Im Feuilleton-Ressort beschäftigt sich Nicole Scheyerer derweil mit einer verschwundenen und wiederauferstandenen Kunstform, der Burlesque (Seite 27). Klaus Nüchtern würdigt kritisch den Literaturpreis für den Grazer Autor Clemens Setz (Seite 35). Und Sebastian Fasthuber verabschiedet sich vom verstorbenen Kurt Hauenstein alias Supermax (Seite 33).

Bleibt das Stadtleben, das sich indirekt ebenfalls mit dem Unfall in Japan befasst. Matthias Dusini und Birgit Wittstock analysieren die Katastrophe - und wie sie auf Wiener Ebene nicht stattfindet (Seite 38). Red


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