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Medien | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Kein Duopol Das deutsche Bundeskartellamt hat Pläne für die gemeinsame Online-Videoplattform von ProSiebenSat.1 und RTL untersagt. "Die Gründung der Plattform würde das marktbeherrschende Duopol der beiden Sendergruppen auf dem Markt für Fernsehwerbung weiter stärken“, sagte Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt. Die beiden Sendergruppen hätten die Bedenken der Wettbewerbshüter nicht ausräumen können, teilte das Kartellamt in Bonn mit. Eine weitergehende Öffnung der Plattform sei nicht angeboten worden.

Euro jährlich investiert der Styria-Konzern in einen neuen Web-Infokanal in Zagreb, 24sataTV. Bei Erfolg planen die Steirer, ein ähnliches Konzept auch in Graz zu versuchen.

FS Judentum Unter http://religion.orf.at/judentum bietet der ORF neuerdings mehr als hundert Radio- und TV-Sendungen an, die sich thematisch mit der Religion auseinandersetzen. Das Angebot reicht von Orientierungsbeiträgen bis zu Dokumentationen und soll weiterhin stetig wachsen. Laut ORF wird es dasselbe bald auch für Buddhismus und Islam geben.

Gestrichene Sendungen Was sonst witzig und harmlos scheint, kann im Ernstfall schnell pietätlos wirken, denken sich ORF und das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der Schweiz - und streichen Sendungen, die man angesichts der Katastrophen in Japan falsch auffassen könnte. In Österreich traf es "Agenten des Todes“, einen Film über das nordkoreanische Atomprogramm. In der Schweiz musste gar eine "Simpsons“-Folge daran glauben. Bei der gelben Zeichentrickfamilie geht es bekanntlich ziemlich oft um Atomkraftwerke.


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