Scotty, beam mich weg von diesen Idioten!

Feuilleton | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Mit ihrem neuen Theaterstück führt die Künstlergruppe Monochrom vor, wie mühsam das Leben im All tatsächlich ist

Reportage: Ingrid Brodnig

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2011. Dies sind die Abenteuer der Raumstation ISS, die mit ihrer vier Mann starken Besatzung die Erde umkreist, Experimente durchführt und auf engem Raum Stimmungstiefpunkte erlebt.

So könnte man die Handlung des neuen Monochrom-Stücks beschreiben. Vier Schauspieler stehen auf der Bühne der Garage X, tragen blaue Astronautenanzüge und hüpfen herum, als seien sie schwerelos. Ein durchgeknallter, bibeltreuer Amerikaner als Captain; eine hysterische Französin; ein eher ungepflegter russischer Kosmonaut und ein reicher neuseeländischer Weltraumtourist, der alles kaputtmacht, gehören zur Crew.

Die Charaktere sind unterhaltsam, die Handlung ist diffus. Offiziell ist das englischsprachige Stück eine "Improv Reality Sitcom“. Jede der zehn Folgen wird improvisiert, nur der grobe Rahmen ist vorgegeben.

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