Miss Dirty Martini: "Es zählt nur, verdammt fabelhaft zu sein“

Feuilleton | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Gestern noch der totale Vamp, heute kicherndes Punkgirl mit knallrot-schwarzen Zöpfen: Am Tag nach ihrem fulminanten Auftritt am "Gangster & Burlesque Ball“ im Wiener Lokal Fledermaus erzählt Miss Dirty Martini dem Falter, wie sie sich gegen Tutu und Spitzenschuh für den gar nicht schmutzigen Striptease entschieden hat. Der mehrmals prämierte Star des New Burlesque hat dem vergessenen Genre um 1995 wieder Leben eingehaucht.

Falter: Wie sind Sie auf Ihren Künstlernamen gekommen?

Miss Dirty Martini: Wenn ich meinen Nachnamen Marraccini in den Computer tippte, fragte mich die Word-Rechtschreibprüfung immer, ob ich ihn in "Martini“ ändern wolle. Irgendwann dachte ich dann: Ja, vielleicht will ich das! Außerdem trank ein guter Freund von mir ständig Dirty Martinis. Der Name klingt nach Fifties und hat auch eine gewisse Ironie, denn der damalige Striptease war genauso wenig "schmutzig“ wie mein eigener.

Wie sind Sie auf Ihre historischen Vorbilder gestoßen?

Miss Dirty Martini: Als


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