Macht braucht Selbstkontrolle

Feuilleton | aus FALTER 12/11 vom 23.03.2011

Der im Zuge der "Hologramm-Affäre“ zurückgetretene Prokurist des Jüdischen Museums antwortet dem Falter

Einspruch: Peter Menasse

Opfer von falscher oder vermeintlich falscher Medienberichterstattung müssen sich fragen, ob es lohnt, dem Geschriebenen, in welcher Form auch immer, zu widersprechen. Schließlich hat nur eine begrenzte Anzahl von Lesern den Artikel wahrgenommen. Die Entgegnung ihrerseits erreicht dann bloß eine Teilmenge der seinerzeitigen Rezipienten, macht aber eine neue Gruppe erst auf das Thema aufmerksam.

In der vorigen Woche wurde ich von einem Redakteur des Falter mit zwei Beiträgen bedacht, einer "Analyse“ und einem Kommentar. Ich hätte darauf nicht reagiert, wären nicht zwei unbeteiligte Personen in einer an Rufschädigung grenzenden Weise einbezogen worden. Wenn Verwandte und Freunde, deren Namen hier zu nennen nur ihren Schaden vergrößerte, verunglimpft werden, muss ich reagieren.

Die gesamte Vorgeschichte zu erzählen, wäre platzverschwendend und mühsam.

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